Jessica Wisheit - Kindertagespflege Oberhaching

Mitglied im Tagesmutternetzwerk der Nachbarschaftshilfe Oberhaching                                                                                                                                                                                            Kinder brauchen eine besondere Fürsorge, weil sie unsere Zukunft sind.      (Sir Peter Ustinov)



Konzept  Meiner Kindertagesbetreuung



 Ich stelle mich vor

Ich heiße Jessica Wisheit und wurde im Jahr 1983 in Rottweil geboren.

Vor 12 Jahren habe ich meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin mit der Zusatzqualifikation für Waldorfpädagogik in Stuttgart erfolgreich beendet.

2006 zog ich nach München und 2016 nach Oberhaching. Ich konnte in diesen Jahren Erfahrungen in verschieden Bereichen wie Kindergarten, Hort und Krippe sammeln.

2013 kam meine Tochter Amelina zur Welt und lehrte mich das Elternsein. Auf einmal war alles anders. Die Sorgen, Ängste und Gedanken rund um das eigene Kind wurden präsent. Ich bin dankbar, dass ich durch meine Tochter eine neue Sicht in Bezug auf meine Arbeit als Erzieherin und den Umgang mit den Eltern machen konnte. Ich sitze seitdem in dem selben Boot wie die Eltern, deren Kinder ich betreuen darf.



Nun habe ich mich bewusst dazu entschlossen, meine Ideen , Erfahrungen und Kompetenzen  in die selbständige Tätigkeit als Tagesmutter umzusetzen.



Meine Qualifikation

Wie im oberen erwähnt habe ich meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin im Waldorfkindergartenseminar in Stuttgart abgeschlossen.



Meine Familie

Zu unserer Patchwork - Familie gehören Daniel und ich sowie unsere zwei Mädchen Nayeli und Amelina.



Wie ich wohne

Ich habe meine separate 3 – Zimmerwohnung komplett nach den Bedürfnissen der zu betreuenden Kindern ausgestattet.

Dazu gehören ein Gruppenraum mit einer Bauecke und einer Puppenecke, eine Kuschelecke und ein Essbereich mit integrierter Küche.

Fernseher und Telefon  sucht man bei mir vergeblich. Ich bin nur über mein Handy erreichbar und Privatgespräche werden bei mir selbstverständlich auf den Abend verschoben.  

Ein Turn - und Erlebnisraum mit Rutsche, Kriechtunnel, Bällebad und Taststrasse ist eingerichtet.

Musikinstrumente sind für die musikalische Früherziehung ebenso vorhanden wie weiteres Spielmaterial : Reifen, verschiedene Bälle ( Unterschiede in Größe und Formen) , Bänder und Seile und weiteres.

Einen Schlaf - und Ruheraum habe ich gemütlich und liebevoll eingerichtet, da der Mittagsschlaf eine wesentliche Rolle für Krippenkinder spielt.

Meine Räumlichkeiten sind von den Farben her freundlich und kindgerecht gestaltet, um eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.

Einen großen Balkon mit kleinem Sandkasten und  Planschbecken kann ich über die warmen Monate zudem zu meinen Aufenthaltsräumen zählen.

Ein Spielplatz ist in wenigen Gehminuten ohne Probleme zu erreichen und Wald und Wiesen befinden sich ebenso in unmittelbarer Nähe. Also sind Entdeckungsspaziergänge auch keine Seltenheit.



Das Erstgespräch

Als Eltern haben Sie sicherlich einige Fragen über die Tagespflege und die Betreuungsart Ihres Kindes. Diese können in einem ersten Gespräch besprochen und geklärt werden.

Mit einigen meiner wichtigsten Fragen können Sie sich bitte im Vorab vertraut machen :


  • Welcher Betreuungsumfang ist gewünscht ?

  • Was war der Beweggrund zur Wahl einer Tagesmutter ?

  • Liegen bei Ihrem Kind Krankheiten oder Allergien oder Empfindlichkeiten vor ?

  • Wie sind die Essgewohnheiten bei Ihrem Kind ? Gibt es Vorlieben oder Abneigungen ?

  • Welche Schlafgewohnheiten und andere besondere Eigenschaften hat Ihr Kind ?

  • Wie ist die Lebenssituation Ihres Kindes im gewohnten Zuhause ? Sind Sie eine Familie oder alleinerziehend ? Gibt es Geschwisterkinder ? Weitere Familienangehörige wie Großeltern, Tanten und Onkel in der Nähe ? Gibt es Haustiere ?



Die Eingewöhnungszeit

Um Ihrem Kind den Start in die Tagespflege so leicht und schonend wie möglich zu machen, ist eine Eingewöhnungszeit von 2-3 Wochen einzuplanen und empfehlenswert.

In diesem Zeitraum lernen wir uns alle besser kennen, und ich werde Schritt für Schritt zu einer neuen, vertrauensvollen Bezugsperson für Ihr Kind.



Der Ablauf der Eingewöhnungszeit und einige wichtige Informationen

  • Zunächst kommen sie mit Ihrem Kind jeden Tag zu uns.

  • Unsere Eingewöhnungstreffen sollten  möglichst immer zur gleichen Tageszeit, 9.30 Uhr ,stattfinden und maximal 1,5 Stunden gehen.

  • Nach einigen Tagen kann Ihr Kind das erste Mal für kurze Zeit ( ca. 1 Stunde) alleine bei mir bleiben. Bleiben Sie dann bitte in Rufbereitschaft in der Nähe .

  • Schrittweise werden die Betreuungszeiten verlängert.

  • Bringen Sie für Ihr Kind etwas Persönliches von Zuhause mit, zum Beispiel ein Schmusetier oder das Lieblingsspielzeug.

  • Verabschieden Sie sich bewusst von Ihrem Kind nach einem überlegten, immer gleichbleibenden Ritual ( davon-zu-schleichen ist nicht hilfreich ). Auf diese Weise sieht Ihr Kind, dass Abschied nehmen etwas Normales ist.

  • Fällt es Ihrem Kind am Anfang etwas schwer Abschied zu nehmen ( und vielleicht auch Ihnen selbst), dann ist ein kurzer, liebevoller Abschied die beste Variante. Gerne können Sie sich per Telefon nach ca. 10 Minuten vergewissern, dass es Ihrem Kind gut geht.

Wenn Ihr Kind sich von mir wickeln, füttern, ablenken und trösten lässt, ist uns die Eingewöhnung geglückt. Einem schönen Zeitabschnitt in der Tagespflege steht nun nichts mehr im Wege.



Der Tagesablauf im Allgemeinen

08:00 Uhr bis 08:30 Uhr

Die Kinder werden zu mir gebracht. Während der Bringzeit ist freies Spiel im Gruppenraum.


08:30 Uhr bis 09:00 Uhr

Wenn alle Kinder da sind, setzen wir uns gemeinsam an den Esstisch und jedes Kind bekommt sein von Zuhause mitgebrachtes Frühstück.


09:00 Uhr bis 9:30 Uhr

Alle Kinder werden gewickelt und, falls nötig, umgezogen.


09:30 Uhr bis 09.45 Uhr

Morgenkreis


09:45 Uhr bis 11:00 Uhr

Freies Spiel oder turnen, musizieren , malen, spazieren gehen etc.


11:00 Uhr bis 11:15 Uhr

Gemeinsame Wickelzeit


11:15 Uhr bis 11:45 Uhr

Gemeinsames Mittagessen ( ausgewogene Ernährung - hauptsächlich Bio )


11:45 Uhr bis 14:00Uhr

Wickeln nach Bedarf , umziehen ( Schlafanzug anziehen ) , Schlafritual mit Öltröpfchen und Schlafenszeit


14:00 Uhr bis 14:15 Uhr

Wickeln und anziehen


14:15 Uhr bis 14:45 Uhr

Brotzeit mit  Obst oder Rohkost


14:45 Uhr bis 16:00 Uhr

Spielen oder Geschichten vorlesen und ganz entspannt den Tag ausklingen lassen.In den warmen Monaten sind auch der Sandkasten auf dem Balkon oder das Planschbecken verfügbar oder ein Spaziergang zum Spielplatz möglich.



Erziehung

Um eine gute, harmonische Zusammenarbeit zu gewährleisten, ist es mir sehr wichtig zu wissen, welchen Erziehungsstil und welche Methoden Ihr Kind von Zuhause aus gewohnt ist. Vorher sollten wir uns schon zu Beginn und weiterhin regelmäßig über Erziehungsfragen austauschen.

Ich arbeite gerne nach verschiedenen Erziehungsstilen, die im Gesamten eine gute Mischung ergeben ( sozial – integrativer Erziehungsstil), da man die positiven Aspekte der einzelnen Ansätze nutzen kann.

Zum Beispiel :

Wenn Dinge getan werden müssen ( Bsp. volle Windel ) oder wenn Gefahr droht, wird sinnvollerweise ein autoritärer Erziehungsstil eingesetzt. Ein Kind muss Gefahr erkennen und verstehen lernen und in diesem Fall ohne Diskussion gehorchen. ( Bsp. Straße )

Einen demokratischen Erziehungsstil setze ich in Situationen ein, in denen man das Kind frei entscheiden lassen möchte und seine Meinung respektiert. ( Bsp:" Möchtest du malen oder turnen gehen ")

Liebevolle Konsequenz mit dem nötigen Feingefühl wird mit der Möglichkeit der freien Entfaltung des Kindes kombiniert  .

Die Kinder lernen bei mir  zu verstehen ; Wieso, Weshalb, Warum man etwas tut oder eben nicht.

Veranschaulichen kann man das anhand des pädagogischen Dreiecks :


Das Kind : Alter, Entwicklung, Bedürfnisse

Die Situation : unterschiedliche Umstände

Die Erziehungskraft : unterschiedliche Charaktermerkmale und Vorbildfunktion


Bei der Erziehung spielen darüber hinaus verschiedene Faktoren eine entscheidende Rolle.

Alle hier genannten Faktoren ( Kind, Situation,Erzieher) müssen im erzieherischen Umgang mit dem Kind berücksichtigt werden ( situationsorientierter Ansatz).

Kinder in verschiedenen Altersstufen haben unterschiedliche Bedürfnisse, worauf ich individuell eingehen werde.

Ebenso gehört Selbstreflexion zu meiner pädagogischen Grundausbildung, um Ihrem Kind ein authentisches Vorbild zu sein.



Was Sie und ihr Kind von mir erwarten können   

  • fachliche sowie soziale Kompetenz
  • eine liebevolle, ganzheitliche , respektvolle Betreuung 

  • individuelle Förderung und Pflege

  • Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und Herzlichkeit

  • einen strukturierten Tagesablauf


Was Ihr Kind bei mir erwartet

  • Gemeinschaft mit gleichaltrigen Kindern

  • fröhliche Spielzeiten

  • kreative Angebote

  • musikalische Früherziehung

  • gesunde, ausgewogene Ernährung

  • Bewegung ( motorische Fähigkeiten fördern)

  • Natur Erlebnis bei gemeinsamen Spaziergängen

  • das Feiern von Festen und Geburtstagen



Förderung der Kinder

Alle Bezugspersonen Ihres Kindes haben entscheidenden Einfluss auf seine Entwicklungen.

Bezogen auf :  Motorik, Sprache, Kreativität ,Denken,Handeln,Sozialverhalten, Selbstwertgefühl

Meine Aufgabe ist, das im Blick zu haben.

Förderung geschieht ganz natürlich im Alltag des Kindes, wenn ich es pflege, füttere, mit ihm spreche, singe, spiele, es ermutige und herausfordere.

Zudem kann das Kind  durch unterschiedliche Angebote im Raum und verschiedene Materialien unterstützt und gefördert werden.

Beispiele :

Morgenkreis; Singspiele, Bewegungsspiele, Kniereiterverse und Fingerspiele fördern die Merkfähigkeit, die Grob – und

Feinmotorik und auch die Sprachentwicklung des Kindes.

Steckspiele in der Bauecke mit Duplo oder Bauklötzen fördern das räumliche Denken.

Das Rollenspiel  in der Puppenecke und der Puppenküche entwickelt das Sozialverhalten

Das betrachten und vorlesen von Bilderbüchern unterstützt die Sprachentwicklung, das Verstehen und Begreifen von Handlungen und das logische Denken .

Basteln, Malen,Kleben,Kneten fördern die Feinmotorik, die Koordination und die Kreativität.

Turnen, Ballspiele, Rutschen im Turnraum unterstützen Motorik und Gleichgewichtssinn und helfen dem Kind an Herausforderungen zu wachsen. ( Erfolgserlebnis, wenn es den Ball fängt, die Rutsche alleine rauf klettern und alleine runterrutschen kann .)




Elternarbeit

Die Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern ist mir sehr wichtig !

Kurze, tägliche Tür-und-Angelgespräche helfen Vorkommnisse im Tagesablauf anzusprechen.

Elternabende mit Ihnen werden den Austausch intensivieren und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglichen.


Beobachtungsbogen

Auf Wunsch kann für die Eltern ein Beobachtungsbogen zur Verfügung gestellt werden.

Hier werden :


  • Essgewohnheiten und Vorlieben
  • Fragen zur Sauberkeitserziehung

  • Schlafgewohnheiten

  • Spielverhalten und Kontakte

  • Aktivitäten

  • Entwicklungsschritte

  • Besonderheiten und Auffälligkeiten

und andere Beobachtungen zusammengefasst, um Ihr Kind individuell zu begleiten.


Einzelgespräche

Biete ich nach Absprache gerne an. Hier können ganz persönliche, wichtige Themen geklärt werden.



In diesem Sinn hoffe ich auf eine harmonische Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern in der Zeit, in der ich Ihr Kind begleiten darf.


Für Fragen jeglicher Art stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung !